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Der Aufhocker am Kollschen Stein.

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Wenn man den Fußsteig benutzt, der von Sagard in nordwestlicher Richtung nach Bobbin zu führt, so gelangt man in der Nähe von Marlow an eine Bäk, über die der sogenannte Kollsche Stein führt. Bei diesem Stein soll es zur Nachtzeit immer spuken. Eines Abens spät ging ein Mann aus Sagard nach Polchow, wo er seine Braut hatte. Es war eine halbe Stunde vor Mitternacht, und er überlegte sich, dass es gerade 12:00 Uhr sein werde, wenn er am Kollschen Stein eintreffen in würde; aber er dachte auch, er sei auf rechten Wegen, und deswegen könne ihm so leicht nichts Böses zustoßen. Nun ist es eine alte Regel, dass man sich nach einem Spuk nicht halb umsehen darf; viel eher kann man sich ganz umsehen, denn dann kann der Spuk einem nichts anhaben. Das war dem Manne aber nicht bekannt. Als er daher an den Kollschen Stein kam, bewog ihn die innere Unruhe, dass er sich halb umsah, ob der Spuk wohl zur Stelle sei. In demselben Augenblick -der Mann befand sich gerade auf der Mitte des Steines- hockte ihm der Spuk auf und lastete so schwer auf ihm, dass er sich nur mit äußerster Anstrengung vorwärts bewegen konnte. Der Angstschweiß brach ihm aus. und mühsam setzte er einen Fuß vor den anderen; denn bei jedem Schritt fürchtete er, daß er unter der Last zusammenbrechen müsse. So kam er endlich an den nächsten Kreuzweg, und dort sprang der Aufhocker von seinem Racken herunter. Als der Mann in Polchow ankam, war er wie gebadet in Schweiß und hat vierzehn Tage zu Bette liegen müssen, bevor er sich wieder völlig erholt hatte.