Radtour Hiddensee
Sie fahren mit der Fähre von
Schaprode nach Vitte.
Ab
Vitte fahren sie auf dem Deich entlang nach
Kloster und dann der Beschilderung nach in Richtung Enddorn. In Grieben ist es Zeit für eine Rast. Meine Empfehlung die Gaststätte "Zum Enddorn".
Grieben ist das älteste Dorf der Insel mit uralten Feldsteinmauern aus der Slawenzeit und den ältesten Hiddensee-Häusern, z.B. von 1769.
Von Grieben fahren sie weiter zum Enddorn und zum
Leuchtturm. Der Leuchtturm wurde 1887 erbaut und ist 22m hoch. Von ihm hat man einen prächtigen Ausblick über die ganze Insel bis nach Stralsund. Durch eine liebenswerte Hügellandschaft fahren sie zurück nach Kloster. Dort besichtigen sie das Heimatmuseum, das uns anschaulich über alle Aspekte des Lebens auf Hiddensee informiert, insbesondere auch über die Vogelwelt. Sehenswert ist auch das Haus Seedorn, Gedenkstätte zu Ehren Gerhart Hauptmanns, der es 1930 erwarb. Im Juni 1946 wurde er auf dem Inselfriedhof begraben. Hier steht auch das einzige Gotteshaus auf Hiddensee (1332 geweiht).
Nun folgen sie dem Hauptweg in Richtung Vitte. Auch hier sind einige Bauwerke zu bestaunen, z.B. die 200 Jahre alte Blaue Scheune, eine alte, flügellose Windmühle und die Villa Karussei von Asta Nielsen. Jetzt fahren sie durch das Naturschutzgebiet Dünenheide nach
Neuendorf. Die Dünenheide ist die letzte große Küstenheide in Mecklenburg-Vorpommern und ein Paradies mit seltenen Pflanzen, wie Glockenheide und Wacholder.
In Neuendorf erreichen sie über einen schmalen Weg den 10m hohen
Süder-Leuchtturm auf dem Gellen. Von hier aus kann man noch ca. 1km weit fahren, dann erreichen sie eine Infotafel. Sie gibt Auskunft über die Natur am Gellen. Weiter südlich liegt das Vogelschutzgebiet Gellen, hier ist das Betreten jedoch verboten.
In Neuendorf nehmen sie die Fähre zurück nach Schaprode.





