Arkona Radtour
Sie starten in
Altenkirchen und fahren über Reidervitz bis direkt zur Küste. Dort führt sie ein Küstenweg, mit schöner Aussicht auf die Tromper Wiek, in den Ort Vitt.
Unterwegs besichtigensie noch die
Nobbiner Grabanlage aus der Jungsteinzeit. Der Ort Vitt, übrigens von der UNESCO als schutzwürdig eingestuft, ist ein typisches Fischerdorf mit 13 reetgedeckten Katenhäusern. Sehr sehenswert ist die achteckige
Vitter Kapelle. Sie wurde ab 1806 gebaut und 1816 geweiht. Das Altarbild ist eine Kopie des Bildes "Petrus' Wandel auf dem Meer" von Philipp Otto Runge. Die Wandmalerei stammt vom italienischen Maler Gabriele Mucchi.
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Kap Arkona, der nördlichsten Spitze Rügens. Bekannt ist das Kap Arkona durch seine Wetterstation, den slawischen Burgwall und seine Leuchttürme. Der ältere der beiden Leuchttürme wurde in den Jahren 1826/27 nach Plänen von Schinkel gebaut. Der größere, aber jüngere Bruder des Schinkelschen Leuchtturms entstand in den Jahren 1901/02. Beide Leuchttürme sind heute öffentlich zugänglich. Bei entsprechendem Wetter kann man von hier eine herrliche Sicht über das Meer und die rügensche Landschaft genießen. Bei guter Sicht ist es sogar möglich bis zur Kreideküste der dänischen Insel Mön zu blicken.
Sie fahren, auf einem gut befahrbaren Hochuferweg, weiter, an der Küste entlang, in Richtung Bakenberg. Mit herrlichem Blick auf die Ostsee und dem Rauschen des Meeres im Ohr, ist dieser Streckenabschnitt ganz besonders reizvoll. Ab Bakenberg fahrensie über Gramtitz am Wieker Bodden entlang zurück nach Altenkirchen. Hauptsehenswürdigkeit ist die spätromanische Backsteinkirche. Sie wurde um 1200 erbaut und gehört zu den ältesten Backsteinbauten des gesamten Ostseeraumes. Zu erwähnen sind noch der slawische Grabstein in der Kirchenwand, die Kalksteinfünte (13.Jh.) und die Grabstätte Kosegartens, Schriftsteller und Pfarrer von 1792 bis 1808 in Altenkirchen.





