Kap Arkona
Kap Arkonas bekannteste Bauwerke sind die beiden Leuchttürme. Den älteren und kleineren
erbaute man von 1826 bis 1829 nach Plänen von Karl-Friedrich Schinkel anstelle einer hölzernen Feuerbarke. Der Turm ragt 19,3 Meter hoch.
Zwei gusseiserne Treppen führen zu einer Plattform, die eine phantastische Rundsicht ermöglicht. In der ersten Etage informiert eine Ausstellung zu Schinkels Bauten in Pommern und auf Rügen, in den anderen Räumen ist eine Ausstellung zur Landschaft und zur Geschichte der Landschaftspflege auf Wittow untergebracht.
Der jüngere Leuchtturm ist seit dem 2.12.1902 ununterbrochen in Betrieb. Er ist 36 Meter hoch und erreicht damit eine Höhe von 75 Metern über NN. Sein Licht ist im Umkreis von 23 Seemeilen (ca. 40 km) zu sehen. Im alten Leuchtturmwärterhaus sind Sonderausstellungen zur Schifffahrtsgeschichte, zum Seenotrettungswesen und vieles andere mehr zu besichtigen.
Zum Erlebnisbereich Flächendenkmal Arkona gehört außerdem die Burgwallanlage der Jaromarsburg. Hierbei handelt es sich um Reste einer ehemaligen wendischen Tempelburg. Heutzutage ist nur noch der Rest der einstigen Wallanlage zu sehen.
An den alten Slawengott "Swantevit", zu dessen Ehren der Tempel einst errichtet wurde, erinnern Skulpturen, die von Künstlern in den Sommermonaten geschaffen und am Burgwall entlang installiert wurden.





