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Insel Hiddensee

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Um nach Hiddensee zu kommen, muss man zunächst mit der Fähre übersetzen. Sinnvollerweise ist die kleine Insel für den Autoverkehr gesperrt. Hiddensee ist Teil des Nationalparks Vorpommersche HiddenseeBoddenlandschaft und Vogelschutzgebiet. Kulturelles Zentrum ist das Dörfchen Kloster. Seinen Namen erhielt es von den Zisterziensern, die vom 13.Jh. bis zur Reformation auf Hiddensee lebten.

Im Hiddenseer Heimatmuseum erfährt man Genaueres über die Inselgeschichte und die Vogelwelt. Außerdem ist eine Nachbildung des Hiddenseer Goldschatzes zu bewundern, dessen Original im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt ist. Im Haus Seedorn befindet sich die Gerhart-Hauptmann-Gedenkstätte, die an den Schriftsteller erinnert, der 1912 den Literaturnobelpreis erhielt. Hauptmann lebte bis zu seinem Tod 1946 auf der Insel.

Der Maler Oskar Kruse baute 1904 die Lietzenburg, die in den 20er Jahren zum Treffpunkt der Künstler wurde. Später übernahm Käthe Kruse, die "Puppenkäthe", das Haus. Die Inselkirche wurde 1332 geweiht und 1781 grundlegend renoviert. In ihr befindet sich ein Kruzifix aus dem 14.Jh. Sehenswert ist der Inselfriedhof mit seinen alten, mit Hausmarken versehenen Grabplatten. Von Kloster aus Richtung Norden erreicht man Grieben. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Bakenberg, der mit seinen 72,5 Metern Höhe eine schöne Fernsicht bietet. Der Leuchtturm wurde 1887/88 erbaut und ragt 22 Meter hoch.

Die Insel Hiddensee in Zahlen:

  • Fläche: 16,8 km²
  • Länge: 18,6 km
  • Schmalste Stelle: 300 m
  • Breiteste Stelle: 3,7 km
  • Höchste Erhebung: Svantiberg mit 72,5 m
  • Einwohnerzahl: ca. 1300