Im Jahre 1124
Heinrichs zweiter Zug gegen Rügen.
Als Heinrichs Bevollmächtigte kamen um die 1123 versprochene Summe abzuholen, brachte man zwar den öffentlichen Schatz und die Familienschmucksachen zusammen, aber die Fremden bedienten sich einer falschen Waage. Es war kaum die Hälfte der Summe zusammengekommen. Da rüstete sich Heinrich zu einen zweiten Winterfeldzug und der Herzog Lothar von Sachsen, der spätere deutsche Kaiser, schloss sich ihm als Bundesgenosse an. Wieder kam das Heer glücklich über das Eis. Aber kaum hatte man sich drei Tage dort mit Plündern aufgehalten, als der Frost sich legte, und das Heer mit Mühe und Not das Festland erreichte. So war denn noch einmal die drohende Gefahr von dem Inselreiche abgewendet worden. Heinrich fiel bald danach durch Mörderhand, und kein Feind betrat von dieser Seite her wieder den rügenschen Strand.
Als Heinrichs Bevollmächtigte kamen um die 1123 versprochene Summe abzuholen, brachte man zwar den öffentlichen Schatz und die Familienschmucksachen zusammen, aber die Fremden bedienten sich einer falschen Waage. Es war kaum die Hälfte der Summe zusammengekommen. Da rüstete sich Heinrich zu einen zweiten Winterfeldzug und der Herzog Lothar von Sachsen, der spätere deutsche Kaiser, schloss sich ihm als Bundesgenosse an. Wieder kam das Heer glücklich über das Eis. Aber kaum hatte man sich drei Tage dort mit Plündern aufgehalten, als der Frost sich legte, und das Heer mit Mühe und Not das Festland erreichte. So war denn noch einmal die drohende Gefahr von dem Inselreiche abgewendet worden. Heinrich fiel bald danach durch Mörderhand, und kein Feind betrat von dieser Seite her wieder den rügenschen Strand.





